Freizeiteinrichtung - Museen
Schloss- und Puppenmuseum Arnstadt
Im Schlossmuseum Arnstadt gibt es unter der ständigen Ausstellung "Mon plaisir" eine Puppenstadt mit über 80 dargestellten Szenen aus dem 18. Jahrhundert zu sehen.
- Für den ersten Besuch des Schlossmuseums empfehlen wir eine Führung durch die Puppenstadt inklusive Basteln einer Puppe, um den Besuch zu einem nachhaltigen Erlebnis zu gestalten.
Ein Kind, welches Spaß am Verkleiden hat, begibt sich auf Zeitreise und landet zum Erstaunen der anderen mitten in der Barockzeit. Mit kleinen Geschichten wird durch die Puppenstadt geführt und das Interieur der Räume im Kleinen wie im Großen erkundet. Im Anschluss an die Führung durch die Puppenstadt und weitere ausgewählte Bereiche (bis jetzt konnte man nur Sehen, Staunen, Hören und Mitreden) geht´s ans Werk. Auguste Dorothea´s Puppen waren nie zum Spielen gedacht. Die Stabpuppen, welche die Kinder nun selbst entstehen lassen, sind es aber. Schnell wird der Kopf auf dem Rumpf montiert, das Gesicht aufgemalt, die weiß gepuderte Nase angeklebt, die passende Perücke gesucht, Bekleidung zurechtgerafft und das Geschmeide aufgefädelt. Kaum frisiert, die Haare hoch gesteckt oder zum Zopf gebunden, werden die Puppen auch schon zum Leben erweckt und plaudern miteinander über das Leben bei Hofe. (max. 25 Teilnehmer/innen; Materialkosten: 1,50 Euro pro Teilnehmer)
- „Fürstlich gerahmt“ - Vergolden von Bilderrahmen mit aufwendigen Verzierungen, welche historischen Originalen nachempfunden sind. Vergoldet wird mit Blattgold und Schlagmetallen (max. 15 Teilnehmer/innen sind möglich Pinzetten sind bitte mitzubringen)
- Einführung in die Porzellanmalerei: Porzellan- und Keramiksammlung des Schlossmuseums bergen eine Fülle von Motiven. Eine Porzellanmalerin i.R. erklärt anschaulich wie der Entwurf aufs Porzellan gelangt. Die Teilnehmer bemalen einen Teller oder Tasse
- Miniaturpüppchen für alle Gelegenheiten: Gerade mal fünf Zentimeter messen die Püppchen. Sie sind schnell gemacht und jedes ein Unikat
- Töpfern von Miniaturen: Krüge, Vasen, Teller, Blumentöpfe und Orangenkübel entstehen, in Anlehnung an Dorotheenthaler Fayencen, wie sie im Original und in Miniatur im Schlossmuseum zu sehen sind (max. 20 Teilnehmer/innen)
- Herbstzeit - Blätter und Ornamente: Wir gehen auf Spurensuche im „Neuen Palais“. Im Anschluss können Stoffbeutel, Tücher oder Kissenhüllen bedruckt werden mit den dafür gesammelten Blättern als druckendes Element
- Vergolden von Spanschachteln sowie Vergolden von Holzeiern zur Osterzeit oder Vergolden von Walnüssen als Baumbehang zu Weihnachten (max. 15 Teilnehmer/innen sind möglich)
- Ein Heft wird geheftet : Die Miniaturbücher in der Puppenstadt dienen uns als Vorlage für unser ganz privates Miniheft, natürlich selbst geheftet.
- Neben dem Eintritt (Schulklassenpauschale in Höhe von 10,00 Euro) fallen Materialkosten ab 0,50 bis 3,00 Euro pro Teilnehmer/in an, je nach kreativem Angebot. Dem kreativen Teil geht immer eine Führung durch ausgewählte Bereiche des Neuen Palais voraus.
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