Freizeiteinrichtung - Museen
Römisch-Germanisches Museum, Köln
Die Stadt Köln ist Geschichte pur. Vor rund 2000 Jahren wurde die ehemals keltisch-germanische Siedlung nach der Eroberung der Römer in den Rang einer römischen Stadt erhoben. Heute muss man nur ein wenig buddeln, um bald auf Überreste aus der Römerzeit zu stoßen, was auch immer noch passiert.
Im Jahr 1941 entdeckte man bei Grabungen eine römische Stadtvilla, deren Boden mit dem weltberühmten Dionysosmosaik ausgelegt war. Dieses Mosaik, das die Göttervorstellungen der Römer zeigt, können Familien und Kinder nun im Römisch-Germanischen Museum bestaunen. Das Museum ist auf den alten Grundmauern der römischen Villa errichtet worden. Vom Roncalliplatz am Kölner Dom, ist das Mosaik im Untergeschoss des Museums sichtbar.
Für Familien und Kinder hat der Museumsdienst Köln einen kreativen Geburtstagsservice für Kinder ab ca. 8 Jahren entworfen.
- Kindergeburtstage über den Museumsdienst sind
buchbar unter: 0221 / 221 24077 - Veranstaltungsdauer: ca. drei Stunden
- Kosten: 105 – 120 Euro (Museumseintritt für Kinder und eine erwachsene Begleitperson inbegriffen).
Das Geburtstags-Angebot beinhaltet z.B. Verkleidungsspiele, die die Römerzeit nachstellen, oder ihr werdet als Freskenmaler tätig, baut römische Öllampen nach, oder rekonstruiert mit steinzeitlichen Werkzeugen Häuser, Schmuck und anderes. Geburtstage lassen sich im Museum vortrefflich in Toga und Tunika feiern.
Der Veranstaltungskalender des Museums beinhaltet weiterhin Ferienprogramme, Familien-Mitmach-Workshops Entdeckungstouren durchs Museum oder Mal- und Schreibkurse mit römischer Thematik (Einzeltermine beachten).
Legendär sind auch die Fundstücke des Museums, die überwiegend aus dem Kölner Umland stammen und von der Urgeschichte bis zum Mittelalter reichen. Anhand der Ausstellungsstücke können sich die Besucher ein lebendiges Bild vom römisch geprägten Alltagsleben der Stadt machen. Einen guten Einblick über die Stadtentwicklung und die ehemalige Bedeutung für die Region geben die Funde im Obergeschoss. Hier entfaltet sich vor den Augen der Besucher die Stadtgeschichte in chronologischer Abfolge. Nachdem die Stadt das römische Recht erlangt hatte, nahm sie als Hauptstadt der kaiserlichen Provinz Niedergermanien bald eine führende wirtschaftliche und sakrale Rolle ein.
Die germanischen Götter wurden kurzerhand „eingemeindet“, soweit sie nützlich erschienen oder "fusionierten" mit den Gottheiten römischer Abstammung. Ursprünge und spätere Verschmelzungen der Götterkulte aus Germanien mit denen des Römischen Reiches belegen viele Funde aus der Stein-, Bronze- und Eisenzeit. Kostbare Wandmalereien, Einrichtungen aus Werkstein und Marmor oder kostbares Geschirr spiegeln Wohnluxus und Finanzkraft der römischen Bürger in Köln.
Die Schmucksammlung des Museums belegt, dass Frauen und Männer damals viel Wert auf Statussymbole legten. Schmuck eignete sich während der Völkerwanderungszeit zudem besonders gut als mobiler Kapitalstock.
Ein anderer Höhepunkt ist die weltweit größte römische Glassammlung mit dem dreifarbigen Diatretbecher (um 330/340 n. Chr.) und dem Miniatur-Bildnis des Kaisers Augustus aus türkisgrünem Glas.
Wegen der herausragenden Sammlungsstücke zählt das Römisch-Germanische Museum zu den bestbesuchten Museen Deutschlands.
Verkehrsanbindung:
Station Hauptbahnhof für U-Bahn Bundesbahn
Parkmöglichkeiten:
- Parkhaus am Dom - Einfahrten Trankgasse und Bechergasse
- Tiefgarage Rheingarten - Einfahrt Bahndamm-Tunnel
- Parkhaus Groß St. Martin - Einfahrt Große Neugasse
Veranstaltungskalender
Mai 2012
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