Freizeiteinrichtung - Bauwerke & Co.
Kölner Dom
Am Kölner Dom kommt man nicht vorbei. Mit 157,38 Metern ist der Dom das zweithöchste Kirchengebäude Europas und sogar das dritthöchste der Welt. Jeden Tag besichtigen ca. 20.000 Menschen das imposante Gotteshaus. Seit 1996 zählt die riesige Kathedrale im gotischen Stil zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Bedingt durch die lange Bauzeit verbindet der Kölner Dom Baustile der Gotik und Neugotik. Ein jahrhunderte-langer Baustopp bewirkte, dass der mittelalterliche Bau erst im 19. Jahrhundert vollendet werden konnte.
Die überwältigende Präsenz des kirchlichen Bauwerks mit seinen unzähligen Verzierungen bis hoch hinauf zu den Kirchturmspitzen, zwingt Touristen, Geschäftsleute und Familien mit Kindern einen Stopp einzulegen. Ehrfürchtig recken sich die Hälse in den Himmel, um das Wunderwerk der Baukunst zu erfassen.
Schon seit dem 9. Jahrhundert ist für den Kölner Dom ein kostbarer Kirchenschatz bezeugt. Zunächst in der bereits 1212 erwähnten „Goldenen Kammer“ aufbewahrt und zeitweilig öffentlich gezeigt, wurde der Domschatz Mitte des 19. Jahrhunderts in Räumen am nördlichen Querhaus erstmals museal ausgestellt. Seit Herbst 2000 wird er in den ausgebauten historischen Kellergewölben des 13. Jahrhunderts an der Nordseite des Domes präsentiert. Auf einer Ausstellungsfläche von ca. 500 m² sind kostbare Reliquiare, liturgische Geräte und Gewänder sowie Insignien der Erzbischöfe und Domgeistlichen vom 4. bis zum 20. Jahrhundert, mittelalterliche Skulpturen und fränkische Grabfunde zu sehen.
Die historischen Gewölberäume mit Resten der römischen Stadtmauer, Säulen vom Vorgängerbau des Domes und die moderne Architektur zusammen mit der neuartigen Präsentation des Domschatzes lassen den Besucher die wechselvolle Geschichte der Kölner Kathedrale in eindrucksvoller Weise erleben.
Die Schatzkammer kann von Gruppen nach vorheriger Terminvereinbarung besichtigt werden. Öffentliche Führungen finden jeweils donnerstags um 15 Uhr statt.
Bei gutem Wetter und guter Kondition, sollten Familien auf jeden Fall eine Turmbesteigung in Angriff nehmen. Wegen des großen Andrangs, empfiehlt es sich frühzeitig aufzubrechen, denn die Aussichtsplattform ist einzig und allein über eine schmale Wendeltreppe erreichbar und es muss mit Gegenverkehr beim Auf- und Abstieg gerechnet werden! Die 509 Stufen bis zur Aussichtsplattform werden in ca. 30 Minuten Gehzeit überwunden. Der Aufstieg ist ein Erlebnis an sich, und die Plackerei wird durch einen sagenhaften Ausblick in luftiger Höhe belohnt. Fotografen haben auf einer Rund-Plattform in 97 Metern zwischen Himmel und Erde alle Zeit der Welt, die Schönheiten der Stadt einzufangen. Wer mag, kann sich in der Turmspitze ein Turmbesteigungs-Diplom mit Stempel und Unterschrift aushändigen lassen als Beweismaterial für die Verwandten und Freunde.
Beim Auf- oder Abstieg kann man in 53 Metern über dem Erdboden ein Päuschen in der Glockenstube einlegen. Die schwerste der acht gigantischen Kirchenglocken bringt stolze 24.000 kg auf die Waage und gilt als größte freischwingende Kirchenglocke der Welt. Die Dombauverwaltung bietet für Besucher, die das Glockenläuten erleben wollen, an Werktagen spezielle Glockenführungen an. Dazu wird den Besuchern ein professioneller Hörschutz zur Verfügung gestellt.
Das prachtvolle Innenleben des Doms können Eltern und Kinder bei einem Gottesdienst in sich aufsaugen oder zwischen den Messen still und andächtig genießen.
Neben dem Kölner Dom befindet sich eines der angesehensten Museen Europas, das Römische-Germanische Museum, das die ca. 2000 jährige Stadtentwicklung Kölns seit Gründung der Römer mit anschaulichen Funden erläutert.
Verkehrsanbindung:
- Station Hauptbahnhof für U-Bahn Bundesbahn
Parkmöglichkeiten
- Parkhaus am Dom - Einfahrten Trankgasse und Bechergasse
- Tiefgarage Rheingarten - Einfahrt Bahndamm-Tunnel
- Parkhaus Groß St. Martin - Einfahrt Große Neugasse
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