Freizeiteinrichtung - Museen
BallinStadt Auswanderermuseum Hamburg
Das Auswanderermuseum in Hamburg, ein Ort mit viel Geschichte, Emotionen und großen Hoffnungen. Von hier aus wanderten über fünf Millionen Menschen zwischen 1850 und 1939 in die weite Welt aus. Hamburg war für all diese Emigranten, die aus ganz Europa kamen das "Tor zur Welt".
Gründer der Ballinstadt war Albert Ballin, der damalige Generaldirektor von HAPAG errichtete für viele Tausend Menschen Unterkünfte. Jede Woche kamen viele Menschen in Hamburg an, die auf ihre Schiffe warten mussten.
Das Museum bietet einen faszinierenden Einblick in die Zeit und das Leben der Auswanderer. In sieben Kapiteln wird erzählt warum die Menschen auswandern wollten, wohin und welche Beschwerlichkeiten sie auf sich nahmen, um ihren Traum zu erfüllen. Am historischen Standort der Auswandererhallen stehen drei originalgetreue Wohn- und Schlafpavillons. In großen Schlafsälen, natürlich waren Männer und Frauen getrennt, wurden die Auswanderer untergebracht. Aus unserer heutigen Sicht war die Einrichtung ausgesprochen spartanischen. Damals war das eine willkommene Gelegenheit sich von den Strapazen der Anreise vor dem Einschiffen zu erholen.
In der Edutainmentausstellung werden Originaldokumente und Exponate gezeigt. Mit den interaktiven Stationen werden die Besucher in die Zeit versetzt und werden so ein wenig selber zu Auswanderer. Zahlreiche Module wurden speziell für Kinder entwickelt und für ein gemeinsames Erleben von Eltern und Kindern oder Schulgruppen in die Ausstellung integriert.
Ein besonderes Highlight ist der weltgrößte Bestand an Passagierlisten aus den Jahren 1850 bis 1934. Hier wurde auch ein Familienforschungsbereich eingerichtet, geschulte Mitarbeiter ermöglichen hier Familienforschung für Jedermann.
Und alle hungrigen Besucher, werden im rekonstruierten Speisesaal erwartet.
Kinder entdecken die Auswandererwelt - in der BallinStadt erleben Kinder die Geschichte von Auswanderern und ihren Kindern auf spannende und spielerische Art. Neben den verschiedenen Stationen, an denen die kleinen Entdecker sich selbst ausprobieren können, begleitet der „Simmigrant“ jedes Kind mit „seiner“ individuellen Auswanderergeschichte.
Geschichte wird für Kinder spannend und erlebbar. Die Geschichte der Auswanderung wird aus Sicht der Auswandererkinder erzählt, die von ihrer alten Heimat erzählen und warum die Familien sich entschlossen haben, zu emigrieren. Als interaktives multimediales Highlight erstellt der „Simmigrant“ jedem Kind eine individuelle Auswanderergeschichte. Zu Beginn wird für die Erstellung des Reisepasses der kleine Entdecker fotografiert. An weiteren Stationen der Ausstellung können die Kinder wählen, woher sie kommen und wer sie sind. Im Verlauf der Ausstellung erfahren sie dann, was ihr Auswandererkind alles erlebt. Zusätzlich begleiten Puppencharaktere die Kinder in den verschiedenen Phasen der Auswanderung. Wie sah das Familienleben damals aus? Wir war es in der Schule? Welches Spielzeug gab es? Was kam alles in den Koffer? Auch die kleinen Entdecker können ausprobieren, was alles in den Kinderkoffer passt und lernen abzuwägen, was mitkommen kann und wovon sie sich verabschieden müssen.
Auf der Überfahrt forschen die kleinen Entdecker im Schiffskörper, wie das damals auf der Überfahrt so war. Die engen Kojen sind in einem Tunnel nachgebaut, an den Wänden sind Fotos zu sehen und Filmmaterial erläutert, was an Bord passiert. Kau in der neuen Welt angekommen, stellte sich den Auswandererkindern eine ganz neue Herausforderung: Sie lernten eine neue Sprache.
Kindergeburtstag als kleine Auswanderer in der BallinStadt
Zum Geburtstag einhundert Jahre zurück in die spannende Welt der Auswanderer und selbst erleben, wie das damals alles funktioniert hat. Wir schreiben das Jahr 1903, die Kinder befinden sich in einem von Armut geprägten Europa. Sie werden aufgefordert auszuwandern, um ihr Glück in der Neuen Welt zu suchen. Auf dem Weg gilt es, die Stationen zu bewältigen, die auch die Menschen vor 100 Jahren durchlaufen haben. So müssen die kleinen Auswanderer ihre Tickets von Agenten der Reedereien kaufen, die Grenzstation zwischen den Ländern passieren, die Schiffsreise über See machen und die Einwanderungsformalitäten auf Ellis Island bestehen. In Amerika angekommen, können die Kinder einen Beruf aussuchen und sich mit ihrem neu gefundenen Glück in die Gastronomie der BallinStadt begeben. Mit den Freunden werden dann im Anschluss bei Kakao und Kuchen die Erlebnisse ausgetauscht.
Die spannende Reise durch die Ausstellung wird betreut und dauert etwa eineinhalb Stunden. Sie ist geeignet für Kinder im Alter von 6 bis 12 Jahren.
Für diese Einrichtung wurden noch keine aktuellen Veranstaltungen eingetragen.
Kommentare und Bewertungen zu dieser Einrichtung






